

Wir laden ein, Das Netzwerk der Utopist:innen mitzugestalten
Wir kreieren ein lebendiges Netzwerk von Zukunftsorten, Veranstalter:innen,
Künstler:innen, Kulturschaffenden und Wissensträger:innen
Wir laden euch ein, in der eigenen Region oder Stadt einen Resonanzraum für Imagination, Utopien und gesellschaftlichen Wandel zu schaffen – einen Ort, an dem Menschen gemeinsam Zukunft denken, diskutieren, gestalten und ausprobieren. Ob du dafür einen neuen Ort gründest oder einen bestehenden weiterentwickelst, wie du ihn nennst und wie du ihn gestaltest, liegt ganz bei euch. Wichtig ist, was dort passiert: Menschen kommen zusammen, tauschen zu Zukunftsvorstellungen aus, lernen voneinander, entwickeln ein Verständnis von Kunst und Kultur als transformative Praxis und machen zusammen den nächsten Schritt.
Dabei sprechen wir Menschen an, die sich für Nachhaltigkeit, Resilienz, gelebte oder imaginierte Utopien, sozialen Zusammenhalt, Nachbarschaft und Community Building interessieren genau so an wie Kunst- und Kulturschaffende. Und auch Betreiber:innen von bereits existierenden soziokulturellen Kultur- und Gemeinschaftsorten wie auch Wissensorten (Hochschulen, Universitäten, Schulen, zivilgesellschaftliche Lernorte) sind herzlich eingeladen, Teil des Netzwerkes zu werden, wenn sie sich für das Potential von Imagination, Utopien, Resonanztechniken und DIY (Do It Yourself) interessieren.
Wir begleiten euch dabei mit praktischen Tipps, einem praxisnahen Leitfaden und einer lebendigen Gemeinschaft, in der Wissen, Erfahrungen und Ideen geteilt werden. Und wenn du noch Mitwirkende suchst, unterstützen wir dich dabei, in deiner Region Menschen zu finden, die Lust haben, gemeinsam mit dir ein Lab aufzubauen. So entsteht Schritt für Schritt ein überregionales Netzwerk von Hoffnungsstifter:innen, Utopist:innen, Mutmacher:innen und kreativen Menschen, die nicht darauf warten, dass Zukunft passiert – sondern Räume für Imagination und gelebte Utopien schaffen.
Ihr habt die Möglichkeit in eurem Lab, folgende Schwerpunkte zu setzen:
Imagination
Du kannst einen eigenen Ort für Veranstaltungen schaffen oder bestehende Räume nutzen – für partizipative und spielerische Formate rund um Imagination, Utopien und Zukunft. Dies kann ein Veranstaltungsort, ein Kultur- oder Ausstellungsraum, ein Festival oder etwas ganz anderes sein.
Ob mit eigenen Räumlichkeiten oder gemeinsam mit anderen: Du entscheidest, was zu dir und deinem Ort passt. Wir unterstützen dich mit Wissen, Ideen und einem praxisnahen Leitfaden – und du wirst Teil einer Gemeinschaft, in der Erfahrungen geteilt, Formate weiterentwickelt und neue Ideen gemeinsam entstehen.
Orte des Wandels (Realutopien)
Du hast bereits einen Ort oder eine Initiative, wo Zukunftsperspektiven gelebt und erprobt werden, und möchtest deine Erfahrungen sichtbarer machen oder mit anderen teilen? Das kann zum Beispiel eine Bau- oder Wohngenossen-schaft, ein Gemeinschaftsgarten oder ein Lernort sein. Ebenso können partizipative Ansätze und Initiativen aus der Regional- und Stadtentwicklung, Transition-Initiativen, Mitmachregionen oder Ernährungsräte Teil davon sein. Wir helfen Dir dabei, das, was an Deinem Ort bereits entsteht, sichtbar zu machen, weiterzuentwickeln und mit anderen zu teilen.
DIY (Do It Yourself)
Bei Veranstaltungen, die unter DIY laufen, wird aus Ideen etwas Konkretes. Wir probieren aus, bauen, reparieren, gestalten und entwickeln gemeinsam eigene Lösungen. Ob Prototyp, Upcycling-Projekt, Bastelobjekt oder Kunst: Hier geht es ums Machen, Lernen, Austauschen und darum, die eigene Gestaltungskraft zu entdecken.
Resonanz und Empathie
Du möchtest Formate und Veranstaltungen anbieten, die Austausch und Dialog fördern und dazu einladen, andere Perspektiven kennenzulernen und zu verstehen? Das kann ein Gesprächsformat oder eine partizipative Veranstaltung sein, aber auch Rollenspiel, Improvisationstheater, Bewegung und Tanz. Ebenso können Wahrnehmungen und Perspektiven von nichtmenschlichen Wesen und Lebensräumen – etwa von Tieren, Pflanzen oder Orten – einbezogen werden. Wir sind offen für vielfältige Ansätze und Experimente. Nicht im Zentrum stehen dabei Angebote, die primär auf Persönlichkeitsentwicklung, Selbstoptimierung oder individuelles Wohlbefinden ausgerichtet sind. Uns interessiert vielmehr, was entsteht, wenn persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen, ökologischen und kulturellen Fragen verbunden werden. Dies lässt sich gut mit den anderen Schwerpunkten kombinieren und kann auch einfach nur ein oder zwei Angebote umfassen.
Wen sprechen wir an?
Menschen, die neugierig sind und etwas Neues ausprobieren oder kreieren möchten. Menschen, die gemeinsam mit anderen einen Ort gestalten und beleben wollen. Menschen mit einer Leidenschaft für Kultur, Kunst, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Wandel. Wir sprechen dabei ganz unterschiedliche Menschen an: diejenigen, die vor allem kreativ und experimentierfreudig sein möchten, ebenso wie jene, die in ihrer Region mit bewährten partizipativen Methoden einen Veränderungsprozess anstossen wollen. Und auch Menschen, die sich für die Ideen der ImaLabs begeistern, aber ihre Stärken ganz woanders einbringen möchten: zum Beispiel in der Buchhaltung, Öffentlichkeitsarbeit, Organisation, Gestaltung oder Technik. Was sie verbindet: die Lust, neue Möglichkeiten zu erkunden, andere Menschen einzubeziehen und gemeinsam etwas entstehen zu lassen.
Was wir bieten?
Einen praxisnahen Leitfaden, der laufend weiter entwickelt wird, eine lernende Community und regelmässige Veranstaltungen zum Austausch, Lernen und gemeinsamen Entwickeln. Gemeinsam mit Euch bauen wir ein spezifisches Wiki auf, in dem Wissen, Erfahrungen, Methoden und gute Beispiele gesammelt und geteilt werden. Und mit Eurer Unterstützung entsteht bald auch eine digitale Plattform, die Menschen, Orte, Ideen und Formate miteinander verbindet.
Was ist eine mögliche Zukunft?
Wir glauben, dass Zukunft nicht einfach auf uns zukommt. Sie entsteht auch dadurch, was wir uns vorstellen können, welche Geschichten wir erzählen und was wir gemeinsam ausprobieren. Mit Ima Adama wollen wir Räume schaffen, in denen genau das möglich wird: imaginieren, erzählen, spielen und gestalten. Wir entwickeln Rollen- und Simulations-spiele, Workshops, Geschichten und digitale Erzählformate, mit denen wir unterschiedliche Zukünfte erforschen können. Gemeinsam fragen wir: Wie könnten wir in Zukunft leben, arbeiten, wirtschaften und zusammen entscheiden? Welche Möglichkeiten entstehen, wenn wir gewohnte Denkweisen verlassen und andere Perspektiven einnehmen? Dazu findest du auf unserer Webseite ganz viele Informationen.
Dabei interessieren uns soziale Innovationen genauso wie technologische Entwicklungen. Wir wollen nicht eine bestimmte Zukunft vorgeben, sondern unterschiedliche Möglichkeiten sichtbar und erlebbar machen – auch solche, die zunächst ungewohnt, überraschend oder vielleicht sogar absurd erscheinen.
Gleichzeitig wollen wir selbst ausprobieren, wie eine Organisation der Zukunft funktionieren kann. Wir entwickeln ein Unternehmen, das sich an Prinzipien der Schenkökonomie orientiert, und erkunden dabei, wie ein Verlagswesen aussehen könnte, das Wissen, Geschichten und Imagination anders produziert, teilt und zugänglich macht.
Ima Adama verbindet Imagination mit konkretem Handeln: Wir erzählen nicht nur Geschichten über mögliche Zukünfte, sondern schaffen Gelegenheiten, sie gemeinsam zu erleben, zu hinterfragen und erste Schritte in Richtung ihrer Verwirklichung zu machen.
Und dabei darf es leicht, verspielt und lustvoll zugehen. Denn Zukunftsgestaltung muss nicht immer ernst und schwer sein. Spiel, Humor, Kunst und Freude können uns helfen, Grenzen der Vorstellungskraft zu überwinden und neue Resonanzräume zu öffnen. Unser Motto dabei: Fun for Sustainability!
Mach mit uns die ersten Schritte
Du kannst Ima Adama mit einem monatlichen Beitrag, einer Spende oder als Mitglied unserer Genossenschaft unterstützen. Die Genossenschaft gehört ihren Mitgliedern und schafft die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und mitzubestimmen. Damit wirst du Teil eines spannenden Prozesses: Wir wollen neue Narrative und Entwicklungspotenziale aufspüren, daraus inspirierende Geschichten entwickeln und Räume schaffen, in denen Zukunft nicht nur gedacht, sondern gemeinsam erprobt und gestaltet wird.
Dabei wollen wir auch als Organisation glaubwürdig sein und das leben, wofür wir stehen. Wenn wir neue Formen des Wirtschaftens, Zusammenarbeitens und gesellschaftlichen Gestaltens erforschen, möchten wir auch selbst einen innovativen und selbstbestimmten Weg gehen.
Deshalb haben wir uns bewusst gegen eine klassische AG oder GmbH entschieden. Ima Adama soll als Genossenschaft gemeinschaftliches Eigentum sein – getragen von Menschen, die unsere Arbeit unterstützen, mitgestalten und weiterentwickeln möchten.
Community-Beitrag auf Wemakeit
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Fond Gemeinschaftsbank
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Infoabende für Gründer:innen ImaLabs & Zukunftsorte
Für alle, die mehr zu Ima Adama erfahren wollen, haben wir verschiedene Videos gedreht. Weitere Fragen zur Genossenschaft und dem Webinar beantworten wir am Online-Infoabend von Ima Adama. Melde Dich hier an.
8. Oktober 2026 / 19. Oktober 2026 / 3. November 2026 / 18. November 2026 / 7. Dezember 2026 / 21. Dezember 2026 (jeweils von 20 bis Maximal 21.30 Uhr)
Oder schreibe uns, wenn du eine konkrete Frage hast oder dir die Zeiten der Infoabende nicht passen.
Geschäftssitz am Bodensee
Für die Geschäftsstelle mieten oder kaufen wir Räumlichkeiten oder eine Liegenschaft. Diese soll in Egnach am Bodensee liegen. Dort hat Manuel Lehmann, treibende Kraft auch hinter Ima Adama, das Projekt Zukunftsdorf Egnach lanciert. Bereits jetzt können Räumlichkeiten für Wohnen oder Gewerbe in Egnach gemietet werden, falls du in unsere Nähe ziehen möchtest.
